Archiv
Bağlama-Kurs für JeKi-Lehrkräfte mit Erol Parlak
Am 5. Mai 2010 hat der türkische Künstler Erol Parlak einen ganztägigen Bağlama-Kurs in der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule Duisburg angeboten.
Bağlama-Lehrkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen bekamen von Erol Parlak praktische und theoretische Hinweise für das traditionelle Handspiel, Selpe-Technik genannt. Gemeinsam diskutierten sie über musikalische und didaktische Fragen.
Der Kurs von Erol Parlak ist Teil einer Workshop-Reihe, in der sich die Lehrkräfte noch bis zum Sommer 2010 zum Unterricht des türkischen Zupfinstruments an Musikschulen und speziell bei „Jedem Kind ein Instrument“ austauschen. Ziel ist die Entwicklung von Standards für den Bağlama-Unterricht sowie von Unterrichtsmaterialien.
Erol Parlak ist sowohl mit seinen Forschungen zum Reichtum der Bağlama-Spieltechniken als auch als Musiker in Deutschland bekannt. Große Aufmerksamkeit erregte er bereits mit seinem Bağlama-Quintett unter anderem in Köln, Berlin und Straßburg.
Zum Fortbildungsangebot
Kunterbunt Orchester der Carl-Orff-Schule gewinnt Publikumspreis
Die Carl-Orff-Schule aus Hamm macht ihrem Namenspatron alle Ehre: Ihr Orchester Kunterbunt konnte beim großen Orchester-Kunterbunt-Konzert am 22. April 2010 in der Pauluskirche die meisten Publikumsstimmen auf sich vereinigen.
Mit ihrem Stück Conker-Fight überzeugte das mit 42 Mitgliedern größte Orchester des Tages fast 16% der Zuhörer. Mit den Drittklässlern aus dem Programm „Jedem Kind ein Instrument“ freuen sich auch die beiden Orchesterleiter Klaus Hanl und Alex Pinto.
Für Ursula Harkenbusch, die Rektorin der Carl-Orff-Schule, kann jetzt die Planung für den 18. Juli losgehen: Der Publikumspreis beschert der Schule zehn der begehrten Tische auf der unter dem Titel „Stilleben Ruhrschnellweg“ gesperrten Autobahn 40.
JeKi in Hamm
Essener Familienbetrieb unterstützt „Jedem Kind ein Instrument“
Die Albert Rauch GmbH engagiert sich im Kulturhauptstadtjahr für die Grundschulkinder des Ruhrgebiets aus dem Programm „Jedem Kind ein Instrument“.
Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Essen Kettwig vertreibt europäische Wurst- und Schinkensorten. Mit seiner Aktion „Glück auf 2010“ unterstützt es die Ruhrgebietsinitiative mit einem Kumpelgroschen pro 100g verkaufter Aktionsware. Erkennbar sind die "Glück-auf"-Produkte – ganz im Sinne des Ruhrgebiets – an ausgefallen Namen, wie „Kawenzmann“, „Donnerlüttchen“ oder „Knifften-Wämmse“.
MIXED UP prämiert gelungene Kooperationen zwischen Kultur und Schule
Bis zum 30. Juni 2010 können sich Kooperationsteams, die aus mindestens einem außerschulischen kulturellen Partner und einer Schule bestehen, bei dem Wettbewerb MIXED UP bewerben. Ausgezeichnet werden Bildungspartnerschaften, die nachhaltig gut zusammenarbeiten und Kindern und Jugendlichen künstlerisches Schaffen, umfassenden Kompetenzerwerb und Persönlichkeitsbildung ermöglichen.
MIXED UP wird ausgelobt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesvereinigung für Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e. V.
Weitere Informationen und Anmeldung
Run’n’Rock – Spendenlauf für JeKi
Hobbyjogger und professionelle Läufer können im Sommer mit ihrer Teilnahme am „Kulturerbe-Lauf Run’n’Rock“ ermöglichen, dass noch mehr Kinder im Ruhrgebiet am Programm „Jedem Kind ein Instrument“ teilnehmen können.
Jeder Läufer, jede Läuferin wird gebeten, bei der Anmeldung eine Spende in den Topf des Stipendienfonds der Stiftung Jedem Kind ein Instrument zu geben. Dieser Fonds ermöglicht Stipendien für Kinder, deren Eltern die finanziellen Mittel für die Teilnahme am Programm „Jedem Kind ein Instrument“ fehlen. Für Familien, die Sozialleistungen beziehen, gibt es Gebührenbefreiungen.
Der Spenden-Marathon findet in den Sommerferien 2010 in Bochum, Gelsenkirchen, Essen und Duisburg statt. In Bochum benötigen im kommenden Schuljahr ungefähr 200 Kinder Unterstützung durch Stipendien. In Duisburg, Gelsenkirchen und Essen fehlen noch Stipendien für jeweils ca. 150 Kinder.
Veranstalter des Spendenlaufs ist die gid-right Ltd. & Co. KG. Sie unterstützt mit der Spendenaktion das Programm „Jedem Kind ein Instrument“.
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Prominente Paten setzen sich für „Jedem Kind ein Instrument“ ein
Anne-Sophie Mutter, Eckart von Hirschhausen, Herbert Knebel und Sönke Wortmann sind nur einige der prominenten Personen, die die Aktion „JeKi sucht Paten“ unterstützen. Sie setzen ein Zeichen für Chancengleichheit in der Bildung und möchten andere Menschen dazu anregen, sich für die musische Bildung der Kinder zwischen Rhein und Ruhr einzusetzen.
Worum geht es? Rund 3000 Zweit- bis Viertklässler aus dem Ruhrgebiet würden auch im nächsten Schuljahr gerne mit ihren Klassenkameraden Unterricht auf dem Musikinstrument ihrer Wahl erhalten. Leider sind ihre Eltern finanziell nicht in der Lage, ihnen die Teilnahme daran zu ermöglichen.
Deswegen braucht es Bürgerinnen und Bürger, die sich als Paten für die Kinder ihrer Stadt engagieren möchten. Werden auch Sie Pate und ermöglichen mit Ihrer Spende in den Stipendienfonds der Stiftung Jedem Kind ein Instrument bedürftigen Kindern die Teilnahme am Programm.
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JeKi-Konzert mit den Duisburger Philharmonikern
Über 2.000 Duisburger Erstklässler haben am 15. März 2010 das Mitmach-Konzert “Kinder! Kinder! JEKI-Kinder!” der Duisburger Philharmoniker im Theater Duisburg besucht. Auf dem Programm standen unter anderem Gymnastik zu Edvard Griegs "Morgendämmerung" und ein deutsch-türkisches Volkslied, das die Kinder gemeinsam zur Begleitung von Gitarre und Baglama sangen.
Rund 16 verschiedene Musikinstrumente lernen die „JeKis“ im ersten Schuljahr kennen. Nun konnten die Kinder – vielleicht zum ersten Mal – diese Instrumente live in einem Konzert erleben. Vor und nach dem Konzert gab es im Foyer ein „Instrumentenkarussell“. Die Lehrkräfte der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule nahmen sich Zeit, den Kindern ihre Instrumente zu erklären. Die musikalische Schnupperaktion soll die Schüler darin bestärken, ab dem zweiten Schuljahr ihr Lieblingsinstrument zu erlernen.
Die Niederrheinischen Musik- und Kunstschule veranstaltete das Konzert in Kooperation mit dem Theater und der Philharmonie Duisburg.
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Instrumentenmesse mit Workshops und Foren für Lehrkräfte
Am 6. März 2010 hat von 10:00 – 14:00 Uhr die JeKi-Instrumentenmesse in der Folkwang Musikschule Essen stattgefunden. Wie schon im vergangenen Jahr standen Fachforen zu einzelnen Musikinstrumenten, sowie kurze Fortbildungsveranstaltungen auf dem Programm. Organisiert wurde die Instrumentenmesse von der Initiative Let’s make music e.V. und der Stiftung Jedem Kind ein Instrument.
Eindrücke von der JeKi-Instrumentenmesse am 28. Februar 2009:
Elternkongress für und von Eltern mit Zuwanderungsgeschichte
Am 6. Februar 2010 haben sich über 600 aktive Elternvertreter im Landtag NRW getroffen, um sich über Maßnahmen der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in Schule und Gesellschaft auszutauschen. Über 80 Organisationen, darunter die Stiftung Jedem Kind ein Instrument, präsentierten ihre Projekte auf drei Bühnen und dem Markt der Möglichkeiten.
Unter dem Motto „Chancen für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte. Wir gestalten mit!“ diskutierten die Teilnehmer über die Bedeutung der Elternmitwirkung für die Erziehung und Bildung in der Einwanderungsgesellschaft.
Das Ziel, die Chancengleichheit in der Bildung für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern, ist auch ein Schwerpunkt der kulturellen Bildungsinitiative „Jedem Kind ein Instrument“. Mit Hilfe von Integrationsfachdiensten sollen Eltern aus nicht-deutschen Sprachfamilien über „JeKi“ informiert werden. Insbesondere türkische Elternvereine sind bereits im Ruhrgebiet im Einsatz. Aktiviert durch den Generalkonsul der Türkei, Dr. Hakan Akbulut, vernetzen sie sich mit den teilnehmenden Musikschulen und legen den Eltern dar, wie sich aktives Musizieren auf ihre Kinder auswirken kann.
Veranstalter des Elternkongresses waren der Landtag Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, das Ministerium für Schule und Weiterbildung und der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.
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Kulturstaatsminister Bernd Neumann:
Kulturelle Bildung ist Schlüsselthema der Zukunft
Der Bund plant seine Ausgaben für Kultur auch im Jahr 2010 zu erhöhen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte am 20. Januar 2010 anlässlich der ersten Lesung des Haushaltsgesetzes 2010 im Deutschen Bundestag, dass die kulturelle Bildung weiterhin ein zentrales Thema der Förderung der Bundesregierung bleibe. Er sagte: "Für uns gilt: Der Zugang zur Kultur muss jedermann möglich sein und dort, wo es Barrieren gibt, sind sie abzubauen. Kulturelles Miteinander ist die beste Methode zur Integration."
Zur Rede
Der Staatsminister wies in diesem Zusammenhang auch auf den Beitrag des Bundes für das Kulturhauptstadtjahr in Essen und dem Ruhrgebiet hin, das der BKM (Beauftragter für Kultur und Medien) als größter Einzelförderer mit 19 Millionen Euro unterstützt. Kulturelle Bildung steht dabei im Mittelpunkt: Die Kulturstiftung des Bundes fördert als Kooperationsprojekt mit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 "Jedem Kind ein Instrument" mit 10 Millionen Euro.
Über 50 JeKi-Konzerte im Jahr der Kulturhauptstadt
Ein Jahr lang ist das Ruhrgebiet Riesenbühne für ein europäisches Publikum. Mehr als 50 JeKi-Konzerte veranstalten die am Programm teilnehmenden Musikschulen im Kulturhauptstadtjahr in der ganzen Metropole Ruhr.
Zuhörer haben es nicht weit bis zur nächsten Aufführung, denn das Programm wird bereits in 42 der 53 Ruhrgebietskommunen angeboten.
JeKi-Veranstaltungen im Jahr der Kulturhauptstadt
Zum Programm der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Entsprechend der RUHR.2010-Leitlinie „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ zeichnet sich „JeKi“ durch seinen nachhaltigen Ansatz aus. Ziel ist die langfristige Verankerung des Programms in den Grundschulen des Ruhrgebiets. Knapp drei Jahre nach Start wird die Initiative inzwischen in 522 Grundschulen umgesetzt.
KinderOrchesterRuhr bei Eröffnungsgala zur Kulturhauptstadt
Mit einem feierlichen Festakt hob sich am 8. Januar der Vorhang für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Das KinderOrchesterRuhr gab in der ZDF-Ausstrahlung der Gala sein großes Fernsehdebüt. Das von der Stiftung Jedem Kind ein Instrument getragene junge Orchester trat zusammen mit Chor und Band der Musikschule Gelsenkirchen auf. Gemeinsam präsentierten sie die Ruhrgebietshymne „Bochum“ von Herbert Grönemeyer.
Beim zweitägigen Kulturfest „Glück auf!" am 9. und 10. Januar feierten bis zu 200.000 Besucher auf dem Gelände der Zeche und der Kokerei Zollverein die Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres.
Zur Fotostrecke auf derwesten.de
Zu den Bildergalerien der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Musikinstrumente per SMS spenden
Die Bürgerstiftung Duisburg hat eine Spendenaktion initiiert: Eine SMS genügt, um „Jedem Kind ein Instrument“ in Duisburg mit knapp 5 € zu unterstützen und sich aktiv dafür einzusetzen, das jedes Grundschulkind ein Musikinstrument erlernen kann. Rund 3100 Kinder nehmen in Duisburg im Schuljahr 2009/2010 an „Jedem Kind ein Instrument“ an 48 Grundschulen teil.
Wie Sie die Spendenaktion mitgestalten können, erfahren Sie
hier
Die Bürgerstiftung Duisburg ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern und Jugendlichen beim Start in das eigene Leben zu helfen, das Kulturleben zu stärken, sowie die Lebensqualität der Stadt Duisburg und ihrer einzelnen Stadtteile zu verbessern.
Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten von NRW
In seiner Neujahrsansprache verkündete Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers am 1. Januar 2010 : "Die Aktion 'Jedem Kind ein Instrument' wollen wir auf das ganze Land ausdehnen." Das Ruhrgebietsprogramm sei ein wichtiger Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 in Europas neuer Metropole Ruhr.
Zur Neujahrsansprache
Klangstab und Geige auch an Förderschulen
Das Grundprinzip von „Jedem Kind ein Instrument“ ist auch für Förderschulen ein tragfähiges und gut funktionierendes Konzept. Zu diesem Schluss kommt nach eingehender Prüfung Prof. Dr. Irmgard Merkt vom Lehrstuhl Pädagogik und Rehabilitation der TU Dortmund. Die Prinzipien von JeKi seien gut umzusetzen, allerdings müssten Modifikationen auf verschiedenen Ebenen vorgesehen werden, so Merkt. Das betrifft etwa individuelle Lösungen zur Dauer einer Unterrichtsstunde sowie zu den Klassen- und Gruppenstärken oder auch zum Starttermin für JeKi innerhalb eines Schuljahres. Die Wissenschaftlerin erstellte im Auftrag der Stiftung Jedem Kind ein Instrument ein Gutachten über die stufenweise Ausweitung des JeKi-Programms an Förderschulen. Von den Erkenntnissen profitieren zunächst drei weitere Förderschulen aus Bottrop, Gelsenkirchen und Duisburg, die JeKi seit Start des Schuljahres 2009/10 im Programm haben.
Die insgesamt sieben teilnehmenden Schulen, die das Ministerium für Schule und Weiterbildung ausgewählt hat, decken die folgenden Förderbereiche ab: Lernen - Sprache - Sehen - Geistige Entwicklung - Hören und Kommunikation - Körperliche und motorische Entwicklung - Emotionale und soziale Entwicklung.
Guido Hammesfahr unterstützt „Jedem Kind ein Instrument“
Schauspieler und TV-Moderator Guido Hammesfahr engagiert sich für
die Ruhrgebietsinitiative “Jedem Kind ein Instrument“. Am 29. November
spazierte er gemeinsam mit 350 Wittener Schülern und 1200 Eltern und
Angehörigen über den JeKi-Weihnachtsmarkt.

Zusammen mit seinen kleinen Co-Moderatoren
Sarah und Gereon von der Brenschenschule
moderierte Guido Hammesfahr das
Weihnachtskonzert.
Von Wintersturm, über Sternentanz,
Akkordeon-Karussell bis zur Schlittenfahrt –
die Wittener JeKis boten ihrem Publikum ein
buntes Programm inklusive Lieder-Rätsel-
Spass.
(Fotograf: Jörg Fruck)
Die Idee für das Konzert stammt von der Musikschule Witten.
900 Kinder nehmen zurzeit in Witten am Programm "Jedem Kind ein Instrument" teil. Mit der Veranstaltung will die Musikschule zugleich Spender gewinnen, denn sie benötigt für den Kauf von Instrumenten 50.000 Euro. Jeden Spendeneuro fördert die Stiftung Jedem Kind ein Instrument mit einem weiteren Euro.
Kunstwerk für Stipendienfonds
120 Prägedrucke mit dem Namen "JeKI Kreis", handsigniert von Günther Uecker, stehen zum Verkauf. Der international bekannte Maler und Objektkünstler Uecker engagiert sich damit für das Ruhrgebietsprogramm "Jedem Kind ein Instrument". Mehr als ein Viertel des Erlöses geht als Spende in den Stipendienfonds. Jedes verkaufte Kunstwerk ermöglicht es Kindern, deren Familien sich Aktivitäten wie den Fußballverein oder den Geigenunterricht an der Musikschule für ihren Nachwuchs nicht leisten können, bei JeKi kostenfrei ein Musikinstrument zu erlernen.
"JeKI Kreis"
verlegt durch Kunstverlag R. Schumacher
Edition Fils GmbH
Dr. Alexander Fils
Tel.: 0211 672063
Fax: 0211 672065
drfils@edition-fils.de
www.edition-fils.de
Verkauf unter anderem in folgenden Galerien:
Anders Galerie, Düsseldorf, Niagara Art and More
GmbH, Düsseldorf, F.G. Conzen GmbH Kunsthandel,
Düsseldorf, Kunsthandlung Ludwig Heidkamp, Düsseldorf, Rieger & Grandt GbR, Mönchengladbach, ART I CON, Dortmund, Kunsthaus Pinx, Bochum, Galerie Schürmann, Kamp-Lintfort, Kunsthandlung Steinbach, Krefeld, Galerie Anne Malchers, Bergisch-Gladbach, Galerie am Dom, Aachen, König & Wolff, Bonn
„Jedem Kind ein Instrument“ ist im ersten Schuljahr kostenfrei. Der Teilnahme-
beitrag von monatlich 20 Euro im zweiten und 35 Euro ab dem dritten Schuljahr
soll keine Hürde sein. Für Familien, die Sozialleistungen beziehen, gibt es Gebüh-
renbefreiungen. Darüber hinaus hilft ein Stipendienfonds, damit finanzielle
Gründe einer Teilnahme nicht im Weg stehen. Der Fonds ist auf Spen-
den angewiesen, um die jährlich wachsende Zahl der Anträge auch weiterhin
bewilligen zu können: Mit 240 Euro fördert ein Spender einen Zweitklässler, mit
420 Euro einen Dritt- oder Viertklässler ein ganzes Jahr. In diesem Schuljahr
nehmen 43.300 Kinder an „Jedem Kind ein Instrument“ teil.
Mehr zum Stipendienfonds
Feuer, Wasser, Erde, Luft, Musik
Am 19. November 2009 hat ein bundesweiter Aktionstag zur Bedeutung musikalischer Bildung stattgefunden, initiiert durch die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen. Er war der Auftakt zu einer einjährigen Kampagne, deren Titel auf den Punkt bringt, worum es geht: „Feuer, Wasser, Erde, Luft, Musik“. Im Aktionsjahr 2010 steht die Musik als ein grundlegendes Element des Lebens im Mittelpunkt. Ziel ist es, unter anderem für die musikalische Ausbildung an den deutschen Musikhochschulen zu werben.
Die Rektorenkonferenz ist ein Zusammenschluss der Hochschulleitungen der 24 selbstständigen Musikhochschulen in Deutschland und fördert u.a. den musikalischen Nachwuchs und vertritt die Interessen der Musikhochschulen.
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Erste Unterrichtshefte erschienen
Die ersten Vorausgaben des Lehrmaterials zum Programm „Jedem Kind ein Instrument“ sind auf dem Markt. Es handelt sich um die Instrumentalbände für das zweite Schuljahr. In den nächsten Monaten wenden die Musikschullehrkräfte sie in der Praxis an. Ihre Erfahrungen fließen schließlich in die Endausgaben ein, die ab Sommer 2010 veröffentlicht werden.
Erhältlich sind die Hefte für 7,95 € im Musikhandel.
Innerhalb der nächsten zwei Jahre veröffentlicht der Verlag Schott Music in Zusammenarbeit mit der Stiftung insgesamt 30 Schülerbände und 20 Lehrerbände, die vom Kennenlernen der Musikinstrumente bis hin zum gemeinsamen Spielen im Ensemble Kunterbunt führen. Der Inhalt umfasst u.a. Liedmaterial aus zahlreichen Ländern der Welt, ergänzende Spiele und Geschichten, didaktische und methodische Hinweise und Begleitungen. Herausgeberin ist die Stiftung Jedem Kind ein Instrument.
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Filmmusik und Schokolade
Am 1. November hat das KinderOrchesterRuhr seine Konzertreihe unter dem Motto
„Lieblingsfilme – ein Ausflug in die Filmgeschichte“ in der Stadthalle Rheinberg
gestartet. Das Publikum, bestehend aus über 200 Menschen aus dem ganzen Ruhrgebiet, lauschte der "filmreifen" Darbietung des Orchesters und des Dirigenten Witolf Werner, Kapellmeister am Theater Bielefeld.

Rund 60 Kinder und Jugendliche im Alter
von zehn bis 14 Jahren musizieren im
KinderOrchesterRuhr.
Zur Einstimmung auf die musikalischen Erlebnisse naschten die ZuhörerInnen kleine Leckereien aus der bizarren Welt von Willy Wonkas Schokoladenfabrik. Die SchauspielerInnen Leyla Brust und Pablo Sievers moderierten den Streifzug durch die Filmwelt. Verkleidet als Zauberer und Elbin begleiteten sie die düsteren Klänge aus „Herr der Ringe“ und beendeten die Veranstaltung frei nach den Flintstones mit dem „Jabadabadu“-Ruf.

Passend zur Titanic-Melodie streckten die Moderatoren ihre Arme wie das Liebespaar Jack und Rose dem Himmel entgegen, als Bug des Schiffes diente ein Balkon der Stadthalle.
Besonderes Highlight der Konzertreihe: Schokolade gab es nicht nur zu hören und zu knabbern, sondern auch zu gewinnen: Ein Familiengutschein für einen Besuch im Schokoladenmuseum Köln wartete auf die Gewinner einer Verlosung.
Kulturmarken-Award 2009
Am 29. Oktober 2009 hat die Agentur Causales den Award für die "Kulturmarke 2009" im Berliner Admiralspalast verliehen. Gewinner sind die Bregenzer Festspiele.
Die Stiftung Jedem Kind ein Instrument durfte sich ebenfalls bei der Preisverleihung präsentieren. Die Ruhrgebietsinitiative zählte neben den Bregenzer Festspielen, der RuhrTriennale, dem Museumsquartier Wien und der Red Dot GmbH zu den Nominierten in der Kategorie "Kulturmarke 2009".
Aus 85 Bewerbungen namhafter Kulturanbieter und -projekte bestimmte eine Expertenjury aus Wirtschaft, Kultur und Medien 15 Nominees in den Kategorien Kulturmarke, Trendmarke und Kulturmanager des Jahres. Der Wettbewerb der Agentur Causales zeichnet jährlich die erfolgreichsten Marketingstrategien von Kulturprojekten und die engagiertesten Kulturvermittler im deutschsprachigen Raum aus. Mit der Auszeichnung, die seit dem Jahr 2006 bereits zum vierten Mal vergeben wird, fördern die Veranstalter innovative Marketingideen und Markenführung, sowie professionelles Management in der Kulturlandschaft.
Ralph Caspers gibt Startschuss für die Ensemblearbeit
Das Programm "Jedem Kind ein Instrument" startet jetzt ins dritte Jahr: Ruhrgebietsweit erhalten rund 4.000 Drittklässler nun zusätzlich zum Instrumentalunterricht auch die Möglichkeit, im Ensemble Kunterbunt zu spielen. Dort treffen Geigen, Querflöten, Gitarren, Trompeten, Mandolinen und viele weitere Instrumente zusammen. Zum Auftakt gab es am 10. September 2009 für rund 270 Bochumer Grundschüler eine Ensemblestunde der besonderen Art mit Ralph Caspers und sechs Orchesterprofis von den Duisburger und Essener Philharmonikern, von der Neuen Philharmonie Westfalen und von den Bochumer Symphonikern. 39 Bochumer Viertklässler musizierten gemeinsam mit den Berufsmusikern und demonstrierten den kleinen Zuhörern, was sie auch bald können. Ralph übte sich mit seinem jungen Publikum im Dirigieren und ließ sich von den Profis ihre Instrumente erklären.

Ralph Caspers scherzt mit Martha
Duisburger Lions spenden zahlreiche neue Instrumente
Die Niederrheinische Musik- und Kunstschule hat Grund zum Freuen. Dank des Engagements des Lions Club Duisburg Concordia kann sie Instrumente im Wert von 15.000 Euro für die Kinder von "Jedem Kind ein Instrument" anschaffen.
Das zweite Charity-Golfturnier des Lions Clubs erbrachte 7.500 Euro. Jede Spende verdoppelt die Stiftung Jedem Kind ein Instrument automatisch.
Die Musikschulen des Ruhrgebiets finanzieren die Musikinstrumente und stellen sie den Kindern als kostenlose Leihgabe für den Unterricht und das Üben zu Hause zur Verfügung. Dafür benötigen sie die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, von Wirtschaftsunternehmen und privaten Förderern.
Stiftung ist Einsatzstelle für das FSJ Kultur
Junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren können ihr freiwilliges Soziales Jahr Kultur bei der Stiftung Jedem Kind ein Instrument absolvieren. Seit Sommer 2008 ist die Stiftung eine von mittlerweile etwa 120 Einsatzstellen für das FSJ Kultur in NRW.
Bei der Abschlussgala der FSJKler von 2008/09 am 14. August fand der offizielle Schlagabtausch mit den Freiwilligen des kommenden Jahres statt. Ab dem 1. September wird die Stiftung Jedem Kind ein Instrument wieder tatkräftig von einer Mitarbeiterin für zwölf Monate unterstützt.
Das freiwillige Soziale Jahr Kultur ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das in kulturellen Einrichtungen stattfindet. Es soll jungen Erwachsenen Impulse für ihre Zukunft geben und der beruflichen Orientierung im Kultursektor dienen.
Getragen wird das kulturelle Soziale Jahr von der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur in Bochum und der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW.
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Münster singt und zieht Bilanz
„Jedem Kind seine Stimme“ – so heißt das erfolgreiche Schwesterprojekt von „Jedem Kind ein Instrument“. In Münster erklingen bereits 4.000 Kinderstimmen. Seit zwei Jahren setzt die Westfälische Schule für Musik das Projekt um. Ziel des Vorhabens ist es, das Singen an den Grundschulen massiv zu stärken, selbst in der Mathestunde. Dafür sorgen Chorleiter, die die Grundschullehrer gesangspädagogisch schulen und einen Schulchor aufbauen. 34 Chöre haben sich bereits an 19 Grundschulen gebildet. Ab dem nächsten Schuljahr nehmen weitere acht Grundschulen an JEKISS teil. Bis zum Jahr 2010 sollen 46 Grundschulen der westfälischen Stadt eine musikalische Grundversorgung erhalten.
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Erlös von „Classic Beatz“ geht an JeKi
„Classic Beatz“, eine Verbindung von Hip Hop und klassischer Musik, hat am 10. Juni 2009 rund 350 Menschen ins HundertMeister in Duisburg gelockt. Der Gewinn des Konzerts geht an „Jedem Kind ein Instrument“ in Duisburg. Das stand für die angehenden Veranstaltungskaufleute des Berufskollegs Lehnerstraße schon im Vorfeld fest. Die Stiftung Jedem Kind ein Instrument verdoppelt den gespendeten Betrag von 2.300 Euro, mit dem die Niederrheinische Musik- und Kunstschule u.a. neue Instrumente anschaffen kann.
Die Berufsschulklasse VA7C des Duisburger
Berufskollegs Lehnerstraße bei der
Spendenübergabe am 30. Juni 2009 in der
Niederrheinischen Musik- und Kunstschule.
KINDER ZUM OLYMP!
Vom 25. bis zum 26. Juni 2009 hat sich die Stiftung Jedem Kind ein Instrument beim vierten Kongress KINDER ZUM OLYMP! in den Münchner Kammerspielen präsentiert.
Rund 500 Fachleute aus der Kulturvermittlung, Kunstschaffende, Vetreterinnen und Vertreter kultureller Einrichtungen und aus der Schul- und Kulturverwaltung diskutierten neue Konzepte zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche.
Unter dem Titel „Konkret! Kooperationen für kulturelle Bildung“ beleuchtete der Kongress die Entwicklungen kultureller Bildung der letzten Jahre in Deutschland und fragte, in welchem Maße die geforderten Kooperationen zwischen Kultur und Bildung inzwischen Wirklichkeit sind. Neben verschiedenen Foren bot die Ausstellung des Netzwerks "KINDER ZUM OLYMP! and friends" den Kongressteilnehmern die Möglichkeit, mit Vertretern von Kulturprojekten ins Gespräch zu kommen. Kongressveranstalter sind die Kulturstiftung der Länder, die Kulturstiftung des Bundes und die Stadt München.
Weitere Informationen
NRW-Tag in Hamm
Vom 26. bis 28. Juni 2009 haben rund 700 000 Bürgerinnen und Bürger in Hamm den 63. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen gefeiert. Unter dem Motto „Hamm elephantastisch“ bot die Stadt ein vielfältiges Programm für die ganze Familie.
10 000 Aktive gestalteten das Fest, 1500 wirkten bei der Festparade mit Gruppen aus allen Landesteilen mit und präsentierten die Vielfalt Nordrhein-Westfalens.
Die Musikschule Hamm informierte an ihrem Stand alle Interessierten über die Ruhrgebietsinitiative "Jedem Kind ein Instrument". Neben informativen Angeboten zahlreicher Vereine, Verbände und Ministerien lockten 250 musikalische, kulturelle und interaktive Veranstaltungen Besucherinnen und Besucher aus ganz NRW.
Der von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers angeregte Nordrhein-Westfalen-Tag wurde 2006 beschlossen, als NRW 60 Jahre alt wurde. Jährlich richtet eine andere Stadt das große Fest aus. In den letzten Jahren fand der NRW-Tag in Paderborn und Wuppertal statt.
Prof. Dr. Bastian erhält die Hans Lenz-Medaille
Am 12. Juni 2009 hat die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände dem Musikpädagogen Prof. Dr. Hans Günther Bastian die Hans Lenz-Medaille in Baden-Baden verliehen. Damit würdigt sie sein Engagement in der instrumentalen Laienmusik und möchte ein Zeichen für mehr musikalische Bildung in Deutschland setzen. Prof. Dr. Bastian ist die insgesamt vierte Persönlichkeit des deutschen Musiklebens, die mit der seit 2006 jährlich von der BDO vergebenen Auszeichnung geehrt wird.
Die Hans Lenz-Medaille wurde im Jahr 2006 aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände gestiftet. Sie wird jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die sich Verdienste um das instrumentale Laienmusizieren erworben haben. Hans Lenz, früherer Bundesminister für wissenschaftliche Forschung, war von 1961 bis 1968 der dritte Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände.
Prof. Dr. Hans Günther Bastian steht der Stiftung Jedem Kind ein Instrument als Mitglied des Kuratoriums beratend zur Seite. Ein öffentlich weithin beachtetes Projekt war seine Langzeitstudie an Berliner Grundschulen "Zum Einfluss erweiterter Musikerziehung auf die allgemeine und individuelle Entwicklung von Kindern".
Fachgespräch "Musikalische Bildung und Interkultur"
Am Dienstag, den 19. Mai 2009 hat ein Fachgespräch zum Thema "Musikalische Bildung und Interkultur" im Landtag NRW stattgefunden. In Arbeitsgruppen gingen über 80 Fachleute den Fragestellungen nach, wie die Musik von MigrantInnen in den Studien- und Unterrichtsangeboten von Musik(hoch)schulen berücksichtigt wird, wie sich qualifizierte Angebote entwickeln lassen und wie die Zielgruppenansprache durch und für ethnische Instrumente verbessert werden kann.
Das NRW KULTURsekreatriat, der Landesmusikrat NRW, der Deutsche Musikrat, die Stiftung Jedem Kind ein Instrument, der Landesverband der Musikschulen in NRW und die Hochschule für Musik der Stadt Köln veranstalteten in Verbindung mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh das Fachgespräch im Landtag.
Musikpädagogikpreis geht an Duisburger Baglama-Lehrer und Projekt "Kinder! Kinder! JeKi-Kinder!"
Die Baglama-Lehrer Yusuf Caner und Ulas Özagac der Niederrheinischen Musik- und Kunstschule erhielten den Musikpädagogikpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung aus Duisburg. Mit ihrem Engagement für das landesweite Projekt „Baglama für alle“ stärkten sie die Bedeutung der türkischen Laute. 120 der bundesweit 350 Baglama-Schüler kommen aus Duisburg.
Zugleich vergab die Jury erstmals einen Musikpädagogik-Projektpreis. Ausgezeichnet fand die Jury das Konzept des Konzerts „Kinder! Kinder! Jeki-Kinder!“ und ehrte dafür die Niederrheinische Musik- und Kunstschule und die Duisburger Philharmoniker. Die 1600 Erstklässler aus dem Programm „Jedem Kind ein Instrument“ erlebten Dank der gelungenen Kooperation am 19. März 2009 ein eigens für sie zusammengestelltes Konzert. Mit den 5000 Euro Preisgeld plant die Niederrheinische Musik- und Kunstschule gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern eine Neuauflage des Konzertes.
Verdienstorden des Landes NRW für Tabea Zimmermann-Sloane
NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat am 22. April 2009 Tabea Zimmermann-Sloane neben zwölf weiteren Personen mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Tabea Zimmermann-Sloane wird für ihre Verdienste als eine der renommiertesten
Bratschistinnen der Welt ausgezeichnet. Sie hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und viele neue Werke in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. Sie ist außerdem eine Künstlerin, die ihre Begeisterung zu vermitteln weiß: Sie unterrichtete acht Jahre lang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und lehrt seit
Oktober 2002 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. „Der ständige
Dialog mit wachen und interessierten jungen Musikern schärft die eigenen
Überzeugungen“, sagt sie zu ihrem Engagement.
In außergewöhnlichem Maße setzt sie sich für das Programm „Jedem Kind ein Instrument“ ein, das die Bundeskulturstiftung, das Land Nordrhein-Westfalen und die Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. initiiert haben. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Jedem Kind ein Instrument und hat mit ihrem Quartett Benefizkonzerte für "Jedem Kind ein Instrument" gegeben. Sie trägt dazu bei, die Bedeutung von Musik und die Bedeutung von Kultur in die breite Öffentlichkeit zu tragen.
Der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ist im März 1986 gestiftet worden. Er wird an Bürgerinnen und Bürger aus allen Gruppen der Bevölkerung verliehen, deren außerordentliche Verdienste für die Allgemeinheit in allen Lebensbereichen erworben worden sein können.
Tabea Zimmermann-Sloane und
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers im
Ständehaus in Düsseldorf.
Umfassendes Lehrmaterial für „Jedem Kind ein Instrument“
Die Stiftung Jedem Kind ein Instrument plant mit dem Verlag Schott Music Lehrwerke für den vierjährigen Unterricht von „Jedem Kind ein Instrument“ herauszugeben. Innerhalb der nächsten zwei Jahre veröffentlicht der Verlag insgesamt 30 Schülerbände und weitere 22 Lehrerbände. Das Material führt Lehrer und Kinder des Programms innerhalb von vier Jahren vom Kennenlernen der Musikinstrumente bis hin zum gemeinsamen Spielen im Ensemble Kunterbunt. Liedmaterial aus zahlreichen Ländern der Welt, Bastel- und Rätselspiele fließen zusammen mit Bildergeschichten zum Vertonen in die Schüler- und Lehrerbände ein. Der Verlag unterstützt das Anliegen des Ruhrgebietsprogramms, Kinder unabhängig ihrer finanziellen Situation für Musik zu begeistern. So erhalten Kinder, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, die Unterrichtsmaterialien kostenlos.
Reger Austausch zu Kinderinstrumenten
Musizierende Kinder brauchen passende Instrumente, sonst wird aus Spaß schnell Frust – dieser Tenor stand im Fokus einer von der Stiftung Jedem Kind ein Instrument zusammen mit der Initiative Let’s make music e.V. organisierten
Veranstaltung am 28. Februar 2009 in der Weststadthalle in Essen. 27 namhafte Instrumentenhersteller und -händler präsentierten ihre aktuellen Kinderinstrumentenserien. Für alle Fachbesucher bot sich reichlich Gelegenheit zum fachspezifischen Austausch. Knapp 100 Fachbesucher – überwiegend Musikschullehrkräfte aus dem Ruhrgebietsprogramm „Jedem Kind ein Instrument“ – nutzten die seltene Möglichkeit des direkten Austauschs mit Herstellern und Händlern.
Weitere Informationen und filmische Eindrücke erhalten Sie
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Die Besucher der Messe tauschten sich
über Bewährtes und Neuheiten auf dem Markt
der Kinderinstrumente aus.
Türkischer Generalkonsul besucht Unterricht von "Jedem Kind ein Instrument"
Am 18. Februar 2009 besuchten die Vertreter des türkischen Generalkonsulats den JeKi-Unterricht in der Klasse 1b der Grundschule Hofstede in Bochum.
Den türkischen Generalkonsul Dr. Hakan Akbulut begleiteten der Bildungsattaché des Generalkonsulats Essen, Yusuf Terzi, der Vorsitzende des türkischen Elternverbandes in Essen, Mehmet Kekeç, der Koordinator der Geistlichen in Bochum und Umgebung, Abdulla Okuroğlu und der Bezirkskoordinator DITIB Moscheeverein, Faruk Öztürk. Dr. Akbulut sagte der Stiftung Jedem Kind ein Instrument seine Unterstützung zu. Er möchte insbesondere die türkischsprachige Gemeinschaft über Konzept und Idee von „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) informieren.
Der Flyer "Her çocuğa bir enstrüman" (Jedem
Kind ein Instrument) informiert in türkischer
Sprache über das Programm.
Essener Generalkonsul der Türkei ist Botschafter für JeKi

Der Generalkonsul der Türkei aus Essen,
Dr. Hakan Akbulut unterstützt „Jedem Kind ein Instrument“ im Ruhrgebiet. Als Botschafter möchte er insbesondere die Menschen mit
türkischer Herkunft informieren, wie sich aktives Musizieren auf die Entwicklung der Kinder auswirken kann.
Dr. Hakan Akbulut ist seit Oktober 2007 Generalkonsul des Türkischen Generalkonsulats Essen. Dem gelernten Volks- und Politikwissenschaftler liegen musische Bildung und der interkulturelle Dialog sehr am Herzen. Im August 2008 lud er gemeinsam mit der Stadt Dortmund das Nationale Jugendsymphonieorchester der Türkei ins Konzerthaus Dortmund ein. Mit seinem Engagement für das Deutsch-
Türkische Literaturfestival „LITERATÜRK“ förderte er die Teilnahme von Grund- und weiterführenden Schulen an Literaturveranstaltungen und hat damit ebenso zum deutsch-türkischen Dialog im Ruhrgebiet beigetragen. Außerdem setzte sich Herr
Dr. Akbulut für das Schulprojekt ReSonanz & AkzepTanz der Philharmonie Essen ein.
Der Generalkonsul engagiert sich für die Gemeinschaftsaktion der Kulturhauptstadt 2010 "Kinder sind der Rhythmus dieser Welt e.V.". Dr. Hakan Akbulut ist Pate und Ehrenmitglied dieses Projektes.
Dr. Hakan Akbulut ist Ehrenmitglied des Beirats der Auslandsgesellschaft NRW e.V.. Die 1946 gegründete Gesellschaft sieht ihre Aufgabe darin, Zuwanderer verschiedener Nationalitäten zusammen zu bringen.
Stellungnahme von Dr. Hakan Akbulut
"Jedem Kind ein Instrument" in der Stadt der Künste
Am 22. Oktober stellte Steven Sloane das Kulturhauptstadtprogramm des Themenfeldes "Stadt der Künste" in der Künstlerzeche Unser Fritz in Herne vor. "Jedem Kind ein Instrument" ist als Kooperationsprojekt der Kulturhauptstadt fest im Programm der Ruhr.2010 verankert: 2010 spielen die Grundschulkinder im Ruhrgebiet groß auf. Im Gespräch mit Steven Sloane betonte Manfred Grunenberg, Projektleitender Direktor der Stiftung Jedem Kind ein Instrument, seine Freude über die regionale Zusammenarbeit und unterstrich die nachhaltige Wirkung von "Jedem Kind ein Instrument" über das Kulturhauptstadtjahr hinaus.
Auf dem Podium: Ingo Diehl (Tanzplan
Deutschland), Steven Sloane (Ruhr.2010GmbH),
Christine Mielitz (Oper Dortmund) und Manfred
Grunenberg (Jedem Kind ein Instrument)
Tag der Wirtschaft 2009
Am Dienstag, den 19. Mai 2009, hat der Bundesverband mittelständische Wirtschaft den Kongress „ Mut – Motivation - Mittelstand: Jetzt zählt Handeln“ in der Jahrhunderthalle Bochum veranstaltet. Die Stiftung Jedem Kind ein Instrument präsentierte sich am „Tag der Wirtschaft 2009“ mit einem eigenen Informationsstand.
Mehr als 120 Aussteller stellten ihre Dienstleistungen und Produktinnovationen vor.
In zahlreichen begleitenden Workshops ließ sich theoretisches Wissen vertiefen und praktisch erfahren. International renommierte Referenten zeigten mit innovativem Denken neue Wege in den Bereichen „Marketing und Vertrieb“ von der Gegenwart in die Zukunft auf.
„Jedem Kind ein Instrument“ (Ruhrgebiet) ist zwei Jahre alt
Am 5. Februar 2007 gaben die Bundesregierung und das Land Nordrhein-Westfalen den offiziellen Startschuss für „Jedem Kind ein Instrument“ im Ruhrgebiet. 7.212 Erstklässler starteten mit dem Schuljahr 2007/08 an 145 Grundschulen. Inzwischen bereiten sich 26.300 Kinder an 370 Grundschulen im Revier auf das Abschlusskonzert im Juni vor. Schon ab dem Schuljahr 2009/10 können weitere 31.272 Erstklässler im JeKi-Unterricht bis zu 16 verschiedene Musikinstrumente kennenlernen.
Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel lobt "Jedem Kind ein Instrument". In ihrer Rede zur Festveranstaltung „10 Jahre Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien“ am 28. Oktober 2008 bezeichnet Angela Merkel das Programm als gelungenes Bildungskonzept.
Zur Rede
Bundesweite Strahlkraft
„Jedem Kind ein Instrument“ findet in einer Zeit statt, in der es einen intensiven, bildungspolitischen Diskurs über die kulturästhetische Erziehung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen aber auch über Chancengleichheit in der Bildung gibt. Das Programm führt zu einem Wandel in der Bildungslandschaft: Erstmals arbeiten schulische und außerschulische Institutionen Hand in Hand und gestalten den Unterricht gemeinsam. „Jedem Kind ein Instrument“ verbindet unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Generationen miteinander. Integration und Breitenförderung bekommen einen besonderen Stellenwert.
Impulsgebend für die ganze Republik inspiriert die Modellinitiative aus dem Ruhrgebiet auch andere Bundesländer: In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Saarland, Sachsen und Thüringen gibt es ähnliche Pläne für Kindergärten und Schulen. In Hamburg und Hessen sind inzwischen sogar gleichnamige Initiativen gestartet.
In Nordrhein-Westfalen greifen außerhalb des Ruhrgebiets folgende Städte die Idee auf: Alfhausen, Bad Oeyenhausen, Dormagen, Heinsberg, Meerbusch, Neuss, Neuenrade, Rheine, Remscheid, Rietberg, Solingen und Velbert.
Instrumentenübergabe durch Horst Köhler
Bundespräsident Horst Köhler überreichte am 26. August 2008 im Rahmen des Programms „Jedem Kind ein Instrument“ Musikinstrumente an Gelsenkirchener Grundschülerinnen und -schüler. Gemeinsam mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Kulturstaatsminister Bernd Neumann übergab er den Zweitklässlern der Don-Bosco- und der Martin-Luther-Schule Bratsche, Cello, Posaune sowie Horn, Trompete, Geige und Gitarre. Noch an Ort und Stelle durften die Kinder die Instrumente ausprobieren.
Bochumer Projekt schneidet gut ab
Dr. Renate und Erich Beckers von der Universität Münster begleiteten das Projekt "Jedem Kind ein Instrument", welches ab 2003 in Bochum umgesetzt und 2007 auf das Ruhrgebiet ausgeweitet wurde. In der wissenschaftlichen Projektstudie ziehen sie eine positive Bilanz. Anhand von anerkannten Forschungsmethoden arbeiteten sie die Effekte der Musik heraus und konnten eine durchweg positive Wirkung auf die Kinder bescheinigen. Die Studie ist im
"Lit-Verlag" erhältlich. Mehr Informationen finden Sie
hier.
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