Aktuelles
Instrumentenmesse mit Workshops und Foren für Lehrkräfte
Am 6. März 2010 hat von 10:00 – 14:00 Uhr die JeKi-Instrumentenmesse in der Folkwang Musikschule Essen stattgefunden. Wie schon im vergangenen Jahr standen Fachforen zu einzelnen Musikinstrumenten, sowie kurze Fortbildungsveranstaltungen auf dem Programm. Organisiert wurde die Instrumentenmesse von der Initiative Let’s make music e.V. und der Stiftung Jedem Kind ein Instrument.
Eindrücke von der JeKi-Instrumentenmesse am 28. Februar 2009:
Elternkongress für und von Eltern mit Zuwanderungsgeschichte
Am 6. Februar 2010 haben sich über 600 aktive Elternvertreter im Landtag NRW getroffen, um sich über Maßnahmen der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in Schule und Gesellschaft auszutauschen. Über 80 Organisationen, darunter die Stiftung Jedem Kind ein Instrument, präsentierten ihre Projekte auf drei Bühnen und dem Markt der Möglichkeiten.
Unter dem Motto „Chancen für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte. Wir gestalten mit!“ diskutierten die Teilnehmer über die Bedeutung der Elternmitwirkung für die Erziehung und Bildung in der Einwanderungsgesellschaft.
Das Ziel, die Chancengleichheit in der Bildung für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern, ist auch ein Schwerpunkt der kulturellen Bildungsinitiative „Jedem Kind ein Instrument“. Mit Hilfe von Integrationsfachdiensten sollen Eltern aus nicht-deutschen Sprachfamilien über „JeKi“ informiert werden. Insbesondere türkische Elternvereine sind bereits im Ruhrgebiet im Einsatz. Aktiviert durch den Generalkonsul der Türkei, Dr. Hakan Akbulut, vernetzen sie sich mit den teilnehmenden Musikschulen und legen den Eltern dar, wie sich aktives Musizieren auf ihre Kinder auswirken kann.
Veranstalter des Elternkongresses waren der Landtag Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, das Ministerium für Schule und Weiterbildung und der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.
Mehr Informationen
Kulturstaatsminister Bernd Neumann:
Kulturelle Bildung ist Schlüsselthema der Zukunft
Der Bund plant seine Ausgaben für Kultur auch im Jahr 2010 zu erhöhen. Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte am 20. Januar 2010 anlässlich der ersten Lesung des Haushaltsgesetzes 2010 im Deutschen Bundestag, dass die kulturelle Bildung weiterhin ein zentrales Thema der Förderung der Bundesregierung bleibe. Er sagte: "Für uns gilt: Der Zugang zur Kultur muss jedermann möglich sein und dort, wo es Barrieren gibt, sind sie abzubauen. Kulturelles Miteinander ist die beste Methode zur Integration."
Zur Rede
Der Staatsminister wies in diesem Zusammenhang auch auf den Beitrag des Bundes für das Kulturhauptstadtjahr in Essen und dem Ruhrgebiet hin, das der BKM (Beauftragter für Kultur und Medien) als größter Einzelförderer mit 19 Millionen Euro unterstützt. Kulturelle Bildung steht dabei im Mittelpunkt: Die Kulturstiftung des Bundes fördert als Kooperationsprojekt mit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 "Jedem Kind ein Instrument" mit 10 Millionen Euro.
Über 50 JeKi-Konzerte im Jahr der Kulturhauptstadt
Ein Jahr lang ist das Ruhrgebiet Riesenbühne für ein europäisches Publikum. Mehr als 50 JeKi-Konzerte veranstalten die am Programm teilnehmenden Musikschulen im Kulturhauptstadtjahr in der ganzen Metropole Ruhr.
Zuhörer haben es nicht weit bis zur nächsten Aufführung, denn das Programm wird bereits in 42 der 53 Ruhrgebietskommunen angeboten.
JeKi-Veranstaltungen im Jahr der Kulturhauptstadt
Zum Programm der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Entsprechend der RUHR.2010-Leitlinie „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ zeichnet sich „JeKi“ durch seinen nachhaltigen Ansatz aus. Ziel ist die langfristige Verankerung des Programms in den Grundschulen des Ruhrgebiets. Knapp drei Jahre nach Start wird die Initiative inzwischen in 522 Grundschulen umgesetzt.
KinderOrchesterRuhr bei Eröffnungsgala zur Kulturhauptstadt
Mit einem feierlichen Festakt hob sich am 8. Januar der Vorhang für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier. Das KinderOrchesterRuhr gab in der ZDF-Ausstrahlung der Gala sein großes Fernsehdebüt. Das von der Stiftung Jedem Kind ein Instrument getragene junge Orchester trat zusammen mit Chor und Band der Musikschule Gelsenkirchen auf. Gemeinsam präsentierten sie die Ruhrgebietshymne „Bochum“ von Herbert Grönemeyer.
Beim zweitägigen Kulturfest „Glück auf!" am 9. und 10. Januar feierten bis zu 200.000 Besucher auf dem Gelände der Zeche und der Kokerei Zollverein die Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres.
Zur Fotostrecke auf derwesten.de
Zu den Bildergalerien der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010
Musikinstrumente per SMS spenden
Die Bürgerstiftung Duisburg hat eine Spendenaktion initiiert: Eine SMS genügt, um „Jedem Kind ein Instrument“ in Duisburg mit knapp 5 € zu unterstützen und sich aktiv dafür einzusetzen, das jedes Grundschulkind ein Musikinstrument erlernen kann. Rund 3100 Kinder nehmen in Duisburg im Schuljahr 2009/2010 an „Jedem Kind ein Instrument“ an 48 Grundschulen teil.
Wie Sie die Spendenaktion mitgestalten können, erfahren Sie
hier
Die Bürgerstiftung Duisburg ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kindern und Jugendlichen beim Start in das eigene Leben zu helfen, das Kulturleben zu stärken, sowie die Lebensqualität der Stadt Duisburg und ihrer einzelnen Stadtteile zu verbessern.
Neujahrsansprache des Ministerpräsidenten von NRW
In seiner Neujahrsansprache verkündete Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers am 1. Januar 2010 : "Die Aktion 'Jedem Kind ein Instrument' wollen wir auf das ganze Land ausdehnen." Das Ruhrgebietsprogramm sei ein wichtiger Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 in Europas neuer Metropole Ruhr.
Zur Neujahrsansprache
Klangstab und Geige auch an Förderschulen
Das Grundprinzip von „Jedem Kind ein Instrument“ ist auch für Förderschulen ein tragfähiges und gut funktionierendes Konzept. Zu diesem Schluss kommt nach eingehender Prüfung Prof. Dr. Irmgard Merkt vom Lehrstuhl Pädagogik und Rehabilitation der TU Dortmund. Die Prinzipien von JeKi seien gut umzusetzen, allerdings müssten Modifikationen auf verschiedenen Ebenen vorgesehen werden, so Merkt. Das betrifft etwa individuelle Lösungen zur Dauer einer Unterrichtsstunde sowie zu den Klassen- und Gruppenstärken oder auch zum Starttermin für JeKi innerhalb eines Schuljahres. Die Wissenschaftlerin erstellte im Auftrag der Stiftung Jedem Kind ein Instrument ein Gutachten über die stufenweise Ausweitung des JeKi-Programms an Förderschulen. Von den Erkenntnissen profitieren zunächst drei weitere Förderschulen aus Bottrop, Gelsenkirchen und Duisburg, die JeKi seit Start des Schuljahres 2009/10 im Programm haben.
Die insgesamt sechs teilnehmenden Schulen, die das Ministerium für Schule und Weiterbildung ausgewählt hat, decken die folgenden Förderbereiche ab: Lernen - Sprechen - Sehen - Geistige Entwicklung - Hören und Kommunikation - Körperliche und motorische Entwicklung.
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