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Üben leicht gemacht

Musizieren ist ein Hobby, ähnlich wie Tanzen, Fußball spielen oder Zeichnen. Auch bei Hobbys gilt: Um etwas wirklich gut zu können, muss man viel üben. Klingt erstmal abschreckend, kann aber richtig Spaß machen.

Vorbereitung und Instrumentenabstellraum

Richte dir einen Platz zum Üben ein, an dem du dein Musikinstrument hinstellen oder hinlegen kannst. An diesem Platz solltest du deine Ruhe haben. Das heißt, alles was dein Instrument oder dich annagen, vollsabbern oder zuschleimen kann, sollte weit weg sein. Das gilt für hungrige Meerschweinchen, genauso wie für kleine Brüder oder stolze Tanten, die gerade zu Besuch sind.

Richte deinen Notenständer in der richtigen Höhe ein und leg dir einen Bleistift oder farbige Stifte in die Nähe. Dann kannst du in die Notenblätter Anmerkungen deines Musikschullehrers oder eigene Notizen schreiben oder auch markieren, welche Stellen du noch üben musst.

Ziele setzen

Musizieren soll Spaß machen. Deswegen ist es wichtig, dass du dir kleine Ziele steckst. Denn wer auf der Stelle tritt, kommt nicht weiter – und dann wird’s langweilig. Überleg dir, was dein Ziel ist. Zum Beispiel ein bestimmtes Lied oder auch nur einen Teil davon nach einer Woche fehlerfrei spielen zu können. Und wenn du es zwischendurch immer mal wiederholst, kannst du es auch in einem Jahr noch.
Bist du ein Jeki, dann ist das Abschlusskonzert vor den Sommerferien natürlich auch ein großer Anreiz. Deine Oma, dein Opa, die Erbtanten und -onkels, Eltern und Geschwister freuen sich sicher auch zwischendurch über ein Ständchen.

Du sollst Spaß beim Jonglieren mit den Noten haben. Wenn mal eine daneben fällt, halb so schlimm. Deswegen übst du ja.

Zeit zum Üben

Damit dein Musikinstrument und dein musikalisches Gedächtnis nicht einrosten, ist es besser mehrmals in der Woche kurz zu üben als selten lang. Also nimm dir jeden Tag oder alle zwei Tage 10 bis 15 Minuten Zeit, um nochmal die Stücke zu üben, die du im Moment im Unterricht lernst. Am besten geht das ohne Störungen durch Geschwister, den Fernseher oder das Radio. Du brauchst Ruhe.
Wenn es hilft, bastel dir ein Schild („Bitte nicht stören, Überbegabung bei der Probe!“), das du an deine Tür kleben kannst. Setz dir am besten mehrere Zeiten am Tag, an denen du üben kannst und fange bei der ersten an. Solltest du es mal nicht schaffen, hast du einen Ausweichtermin.

Tipp: Wichtig fürs Drumherum sind frische Luft zum Atmen, regelmäßige Pausen und Stille nach dem Üben. Dein Gehirn braucht 30 Sekunden, um zu speichern, was du gelernt hast. 

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